Tipps für die alltagsintegrierten Sprachbildung
Pädagogische Fachkräfte unterstützen die Anwendung der Schlüsselwortstrategie bei Kindern. Dabei finden grundlegende Sprachbildungsstrategien Anwendung: , , , die Berücksichtigung des , , eine warme Stimme, das Sprechen auf Augenhöhe sowie und . Für den erfolgreichen Einsatz der Schlüsselwortstrategie sprechen Bezugspersonen mit deutlicher Betonung und einem deutlichen Rhythmus; dementsprechend setzen pädagogische Fachkräfte Elemente der Ammensprache ein.
Ein wichtiger Faktor dafür, dass neue Wörter von einem Kind verstanden, mit einer Bedeutung belegt und im (im ) abgespeichert werden, ist die Wiederholung. Besonders sinnvoll ist es, wenn das betreffende neue Schlüsselwort dem Kind im selben wiederholt präsentiert wird. Beispiel: Das Kind schaut auf einen Ball, der im Raum liegt. Es schaut dann die anwesende erwachsene Bezugsperson an (triangulärer Blickkontakt). Die Bezugsperson erwidert den Blick, schaut ebenfalls auf den Ball, macht eine zum Ball, schaut wieder das Kind an und spricht in Ammensprache mit deutlicher Betonung, einem deutlichen Sprechrhythmus und leicht erhöhter Sprechstimmlage: „Da liegt ja ein Ball. Was für ein schöner, roter Ball. Möchtest du gerne den Ball haben? … Hier hast du den Ball.“
Auch alle Methoden, welche das Rhythmusgefühl von Kindern fördern, sind nicht nur zur Unterstützung der Schlüsselwortstrategie hilfreich, sondern ganz allgemein im Rahmen der alltagsintegrierten Sprachbildung sinnvoll: Klatschspiele, Kosespiele, Kniereiterspiele, Reime, Verse, Lieder und Singen, Sprechgesang, Abzählreime sowie Bewegungsspiele.
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